Lois Bourne ist eine "weiße Hexe", die in der
Verpflichtung lebt, stets für andere dazusein, zu trösten,
zu helfen - zwar auch mittels paranormaler Fähigkeiten, aber
vor allem durch starken Willen, innere Stabilität und die
Kenntnis aller in Menschen und Materie schlummernden Energien.
Überdies bietet die Autorin dem Leser höchst interessante
Einblicke in das aktuelle, von langer historischer Tradition geprägte
Hexenwesen ihrer englischen Heimat.
Meine Meinung:
Die Autorin erzählt viel von ihren eigenen
Erfahrungen und Erlebnissen im Bezug auf magische Fähigkeiten
und paranormale Ereignisse. Zu Beginn erschien mir das Buch höchst
seltsam, aber es hat sich gelohnt es fertig zu lesen. Man kann aus
den Geschichten und Erklärungen viel Wissenswertes erfahren.
Das Buch ist im Original 1979 erschienen und es ist faszinierend,
was sich seit damals in der Hexenszene getan hat. Das Buch ist wohl
nur im englischen Original noch im Buchhandel erhältlich (wäre
aber schade, ich fand die Kommentare und Erklärungen des Übersetzers
sehr gelungen und hervorhebenswert, anders als bei vielen neuen
Büchern ist diese Übersetzung sehr gut), ansonsten aber
über eBay gut erhältlich.
Lois Bourne
Erfahrungen einer Hexe
Klappentext:
Unzählige Leserbriefe erreichten Lois Bourne
nach Erscheinen ihres ersten Buches "Autobiographie einer Hexe".
Die an sie gerichteten Leserfragen umfassen das gesamte Spektrum
des Hexenwesens. Hier sind die Antworten.
Neben Details über ihr persönliches Wirken und eine Darstellung
verschiedener hellseherischer Techniken verdeutlicht uns die Autorin
Sinn und Funktion uralter heidnischer Feste, die wir heute - meist
unter christlichen Vorzeichen - nur noch in verkümmerter Form
begehen. Lois Bourne dokumentiert die historischen Grundlagen des
Hexenwesens als wahrscheinlich älteste religiöse Tradition
der Menschheitsgeschichte. Die "alte Dame" unter den Hexen
versteht sich als Teil einer ewigen Kette weiblicher Erfahrung in
einer von männlichen Prinzipien dominierten Welt.
Meine Meinung:
Die Weiterführung von Autobiografie einer
Hexe, mehr Erklärungen und weniger Romancharakter. Ein interssantes
und informatives Buch.
Vivianne Crowley
Naturreligion
Was Sie wirklich darüber wissen müssen
Klappentext:
Am Ende des 20. Jahrhunderts erlebt die Naturreligion,
auch Paganismus genannt, eine Renaissance. Diese neuheidnische Bewegung
besinnt sich auf die vorchristliche Religion der Germanen und Kelten,
die ganz auf die Verehrung der Natur ausgerichtet war und deren
spirituelle Traditionen in den alten Mythen vor dem Vergessen bewahrt
wurden.
In ihrer Rückbesinnung auf die Natur und den natürlichen
Jahreslauf entspricht die Naturreligion dem Bedürfnis vieler
Menschen, wieder im Einklang mit der Schöpfung zu leben. Erläutert
werden die verschiedenen Zweige der neuheidnischen Bewegung, ihre
Götter, Fest und Rituale.
Meine Meinung:
Dieses Buch ist besonders für Anfänger
geeignet, denn es gibt einen guten Überblick über den
Paganismus und seine Glaubensformen, es vermittelt auch viel über
pagane Götter und ihre Zusammenhänge untereinander.
Trotz allem kann es natürlich nur einen Überblick geben,
vor allem machte es bei mir Geschmack auf mehr.
Vivianne Crowley
Phoenix aus der Flamme
Heidnische Spiritualität in der westlichen Welt
Klappentext:
An der Schwelle zum dritten Jahrtausend sieht
sich die westliche Welt mit einer wachsenden Sehnsucht nach Ganzheit
und Spiritualität konfrontiert, die zu einer Wiederbelebung
der alten Glaubensformen unserer heidnischen Vorfahren geführt
hat.
Vivianne Crowley, die Autorin des Bestsellers Wicca: Die Alte Religion
im Neuen Zeitalter, gibt in diesem Buch einen Überblick über
die verschiedenen Richtungen des modernen Heidentums, die von keltischen
und nordisch-germanischen Traditionen bis hin zur Hexenkunst reichen,
erläutert die heidnische Spiritualität, Weltsicht und
Ethik, und stellt den modernen Neopaganismus als lebendige religiöse
Bewegung dar, in deren Mittelpunkt die Verehrung der gesamten Schöpfung,
die Achtung vor dem Nächsten, die Liebe zur Natur und die Sorge
um diesen Planeten als richtungsweisende Antworten auf die Herausforderung
des 21. Jahrhunderts stehen.
Internationale Kontaktadressen von Gruppen, Magazinen usw. ergänzen
dieses informative Handbuch zu Naturreligion und Neuem Heidentum.
Meine Meinung:
Das Ziel dieses Buches ist es die Gemeinsamkeiten der einzelnen
heidnischen Traditionen aufzuzeigen, was der Autorin, wie ich finde,
auch gut gelingt. Es werden auch einzelne größere Richtungen
im Paganismus kurz vor- und dargestellt. Das Buch bietet einen guten
und fundierten Einblick in die heidnische Spiritualität und
man ist von der Vielfalt und noch mehr den vielen Gemeinsamkeiten
faziniert. Ich bin zwar nicht immer so ganz einer Meinung mit der
Autorin, kann das Buch aber zur Lektüre und für neue Denkanstöße
sehr weiter empfehlen.
Phyllis Curott
Im magischen Zirkel
Mein Weg zu Hexenkunst und mystischer Erfahrung
Klappentext:
Die Gegensätze von Berufsalltag und Spiritualität,
von Patriarchat und Matriarchat prallen im Leben der Anwältin
Phyllis Curott hart aufeinander. Sie behauptet sich in der Männerwelt
des New Yorker Musikbusiness. Allmählich entdeckt sie ihre
Wurzeln in alten matriarchalen Kulturen. Sie weiß, dass sie
übersinnliche Fähigkeiten besitzt. durch die Verbindung
zu einem magischen Zirkel von Hexen, die die Rituale der alten Wicca-Religion
pflegen, erkennt sie ihre Bestimmung und findet schließlich
ihren Lebensweg.
Im Anhang bietet das Buch eine Reihe magischer Rezepte.
Meine Meinung:
Ein toller Erfahrungsbericht, in dem auch ein Blick hinter
die Grenzen eines Covens geworfen werden kann. Der Titel der gebundenen
Ausgabe lautet: In Namen der großen Göttin.
Gisela Graichen
Die neuen Hexen
Gespräche mit Hexen
Klappentext:
Die Hexen sind wieder da, und sie sind unter uns.
Sie haben inzwischen ihr Hexenhaus verlassen auf dem Weg ins Global
village. Frauen und Männer, die bewusst an Frauenmacht und
altes, unterdrücktes Wissen anzuknüpfen suchen, an das
Bild der Hexe, der hagazussa, der Zaunreiterin zwischen der rational-logischen
und der emotional-intuitiven Welt. Sie haben an Selbstbewusstsein
gewonnen, die Grenzgänger und Hexen von heute, die bereit waren,
für dieses - aktualisierte und erweiterte - Buch zu sprechen
- über ihr Leben, ihr neues Selbstverständnis, ihre Rituale:
"Die Macht ruht in uns. Wir müssen sie nur wollen."
Meine Meinung:
Ein schönes Buch mit interessanten und informativen
Artikel über Hexen, persönlichen Erfahrungsgeschichten
in Form von Interviews von ganz unterschiedlichen Personen zum Thema
Hexen. Es ist ein Beitrag eines Hohepristers aus Island dabei, genauso
wie die Meinung einer Historikerin als auch von vielen Anderen,
die zum Hexentum in seinen unterschiedlichen Ausprägung gefunden
haben.
Frederic Lamond
50 Jahre Wicca
Klappentext:
Vor 50 Jahren, im November 1954, wurde Gerald Gardners Buch Wichcraft
Today veröffentlicht. Es war der Beginn der Wicca-Bewegung,
die heute über hunderttausend Mitglieder in der ganzen Welt
hat, Der Autor des vorliegenden Buches wurde zwei Jahre später
(Februar 1957) initiiert und ist damit heute der wohl am längsten
praktizierende Wicca.
Der Autorbeschreibt seine markantesten magischen Erfahrungen,
die er in dieser Zeit gemacht hat, und zieht daraus Schlüsse
für die heutige Wicca-Praxis. Er beschreibt die Ziele, die
sich diese Bewegung gesetzt hat, und auch, welche dieser Ziele
erreicht worden sind und welche nicht. Liegt die Ursache des eventuellen
Scheiterns an der Art und Weise, wie die vorgegebenen Rituale
ausgeführt werden oder sind manche Rituale an sich nicht
geeignet, um den gewünschten Effekt zu erreichen.
In den letzten Kapiteln macht der Autor einige Vorschläge,
wie man einzelne Wicca-Rituale und Wicca-Praktiken verändern
sollte, um sie wirksamer und erfolgreicher zu machen.
Meine Meinung:
Ein wunderschönes Buch über die Geschichte der
Wicca-Bewegung erzählt von einem Zeitzeugen aus dessen Blickwinkel.
Es gibt einiges interessantes über Wicca zu erfahren und auch
die Vorschläge regen an, die eigenen Praxis zu überdenken
und zu verbessern. Ein paar kleine Schnitzer hat das Buch allerdings
auch, das Lektorat ist nicht sehr gründlich gewesen und es
haben sich einige Fehler (Rechtschreibung, Gramatik, Satzbau) eingeschlichen.
Auch sind einige der Erzählungen schon in Lamonds erstem Buch
(Naturpantheismus Religion ohne Dogmen) erschienen. Besonders schon
fand ich die Vorschläge zur Elementzuordnung.
Minerva
Die Göttin und ich
Geschichten aus dem Leben einer modernen Hexe
Klappentext:
Die Autorin beschreibt mit viel Humor und Ironie, wie es ist,
eine moderne Hexe zu sein und dies auch in der Öffentlichkeit
zu leben. Wie reagiert die Umwelt auf so jemanden und wie geht
die Familie damit um. Was machen ihre "Hexen"Kinder,
welche Schwierigkeiten gibt es und welche könnten auftreten?
Minerva berichtet über ihre ganz eigene Initiation zur Hexe
und beschreibt verschiedene Rituale und Begegnungen mit ihren
ganz persönlichen Elementarwesen. Stellt kleine Gebete und
Anrufungen für Kinder vor und beschreibt eigene Erlebnisse.
Wie sieht zum Beispiel ein unfreiwilliges Hexen-Outing aus? Dies
und mehr beschreibt sie mit einem lachendem und einem weinendem
Auge. Erkenntnisreich für naturreligiöse Einsteigerinnen
und mit einem "Wieder-erkennungswert" für gesetzte
Hexen.
Meine Meinung:
Viele interessante Geschichten und Anekdoten aus ihrem eigenen
Hexenleben erzählt Minerva in diesem Büchlein.
Bei der Beschreibung handelt sich um ein selbstverlegtes DIN A5-Heft mit 66 Seiten. Mittlerweile ist daraus ein Buch geworden.